Der Frauenbund Lagerlechfeld veranstaltete anstelle seines alljährlichen Oktoberrosenkranzes in diesem Jahr erstmalig eine Frauengebetskette im Monat der Weltmission.

Die Frauengebetskette ist eine Wort-Gottes-Feier. Sie lädt uns im Oktober zum weltkirchlich-solidarischen Gebet ein, sie entsteht durch unsere Verbundenheit im Gebet und dadurch, dass wir im Oktober als Frauen an vielen Orten und in unterschiedlichen Gruppen zu Gott rufen: „erleuchte und bewege uns“.

Zeitgleich unterstützte der Frauenbund Lagerlechfeld die beiden Missio-Aktionen „Eigenständigkeit fördern“ und „Gesundheit sichern“ mit einer Spende von insgesamt 500 €uro. Hierbei handelt es sich zum einen um zwei Förderzentren, die in der Kaffa-Region Frauen und Mädchen schulen und ausgebilden, um deren Eigenständigkeit zu fördern. Zum anderen um die Gesundheitsstation „Taza Catholic-Health-Center“ unter der Leitung von Sr. Meskel Kelta, die in der Taza-Region unbezahlbare Arbeit leistet.

Der Frauenbund Lagerlechfeld veranstaltete im Pfarrheim Untermeitingen ein Frauenfrühstück mit der Referentin Frau Theresia Zettler mit dem Thema: „Jesus, mein Begleiter und Berater, Gott und Gastgeber, Tröster und Tanzlehrer, 6-er im Lotto, mein Segen“. Frau Zettler referierte in ihrer humorvollen Art, wo Jesus auch in unserem Leben – gerade auch in Alltagssituationen - immer wieder zu finden ist und bereicherte ihn mit eigenen Fotos und Geschichten. Die Frauen erlebten einen angenehmen Vormittag und stärkten sich am reichhaltigen Buffet, das von den Mitgliedern bereitgestellt wurde. Der Erlös kommt einem sozialen Zweck in unserer Region zu Gute.

Über eine Spende von 250 € vom Frauenbund Lagerlechfeld freute sich die Leiterin der Beratungsstelle Eva-Maria Rottach.

Die Beratungsstelle in Landsberg begleitet in allen Fragen rund um die Schwangerschaft und Geburt. Hilft bei Konflikten und Nöten, ebenso wie bei der Vorbereitung auf die neue Lebenssituation mit dem Kind. Auch nach der Geburt bis zum 3. Lebensjahr oder nach Frühgeburten stehen die Beraterinnen mit Rat und Tat, sowie vielerlei Informationen über rechtliche Regelungen und Ansprüche, zur Seite.

Auch schwierige Situationen nach Schwangerschaftsabbruch, Fehlgeburt oder aber auch bei unerfülltem Kinderwunsch bleiben nicht unbegleitet.

Das Hilf- und Informationsangebot ist sehr vielschichtig und für die Klienten kostenfrei und auf Wunsch auch anonym, unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Religion.

Für uns war es ein sehr informativer Besuch, bei dem wir uns vor Ort über die Verwendung unserer Spende berichten lassen konnten.

Eine Spende von 750 Euro konnten Marion Richnow (Vorstandsvorsitzende) sowie ebenfalls vom Katholischen Frauenbund Lagerlechfeld Betina Brugmoser und Sabine Kratzer gleichzeitig Vertreterin vom Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Martin überreichen. Vor der Muttergottesstatue freute sich Kirchenpfleger Erwin Merz sichtlich über den Betrag, der vom Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf vom Pfarrfest und dem Martinsmarkt stammte. Erwin Merz von der Kirchenverwaltung und Hermann Franze vom Pfarrgemeinderat bedankten sich stellvertretend für die Pfarrei St. Martin für die hohe Spende, die ein Grundstock für die Innengestaltung des künftigen Innenraumes der St. Martinskiche sein soll.

Mit dem Bayernticket ging es am 24.06.17 von Lagerlechfeld über Augsburg und Donauwörth nach Nördlingen. Die Sonne lachte und die Laune hätte nicht besser sein können. Nach unserer Ankunft marschierten wir vom Bahnhof quer durch Nördlingens historische Altstadt zum Mittagessen in Nördlingens ältestes Haus „dem Gasthof Roter Ochse“. Das urige Gebäude bot uns mit seinen patentierten Hanfgerichten einen lustigen Einstand in einen tollen und interessanten Nachmittag. Nach dem Essen holte uns unsere Stadtführerin ab, auf die „verwehten Spuren von Nördlingens vergessenen Frauen“. Kurzweilig und höchst informativ schilderte man uns die alten Begebenheiten rund um dieses Thema. Im Anschluss an die Führung stiegen noch ein paar höhenerprobte Frauen hinauf auf den „Daniel“, der Rest suchte Abkühlung an den Brunnen rund um den Platz. Im Cafe Altreuter genossen wir vor unserem Rückweg zum Bahnhof, entlang der Stadtmauer, die hausgemachten Köstlichkeiten aus der Kuchentheke. Kurz nach 20 Uhr hatte dieser schöne Tag wohlbehalten für alle ein Ende am Bahnhof in Lagerlechfeld.