Der Frauenbund Lagerlechfeld veranstaltete ein Frauenfrühstück, Ansprechpartnerin Sabine Kratzer vom KDFB
hieß die Teilnehmerinnen sowie Pfarrer Thomas Demel, geistlicher Beirat des Zweigvereins, im kath. Pfarrheim St. Stephan in Untermeitingen herzlich willkommen.
Nach einem gemeinsamen Tischgebet konnten sich die Gäste an einem leckeren und reichhaltigen Frühstücksbüfett bedienen.
Weiter ging es mit einem Vortrag, der Sozialpädagogin Frau Gertrud Schmotz, zum Thema "Geben und Nehmen - ist so das Leben?"
Zu Beginn fragte die Referentin "Was fällt Ihnen leichter?", an einigen Beispielen wie etwa Organspende, sollten die Teilnehmerinnen
nachspüren wie sie eigentlich zu dieser Frage stehen.

Frau Schmotz erzählte in ihrem Vortrag, manche Frau erlebt sich als ständig Gebende, sie klagt, ich komme immer zu kurz.
Am liebsten ist es uns, wenn Geben und Nehmen im Gleichgewicht stehen, sei es im persönlichen Leben, in der Familie, in der Ehe, in der Politik, im Ehrenamt oder in der Kirche.
Die Referentin zeigte eine Waage als Symbol der Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau, Eltern und Kinder, Jung und Alt usw., in einer erfolgreichen Partnerschaft
sollten beide Partner darauf achten, dass Geben und Nehmen in der Balance bleiben. Dazu sollten die Zuhörerinnen auf einem Zettel mehrere Aussagen positiv bzw. ablehnend bewerten.

Als Impuls für ihren ganz persönlichen Erfahrungsalltag erklärte Frau Schmotz den Frauen, "Nehmen bedeutet auch für sich selbst sorgen und seine Wünsche äußern".
Was uns der Glaube zum Thema Geben und Nehmen vermitteln kann wurde ebenfalls thematisiert.
Viele Frauen wurden durch dieses lebhafte Referat zum Austausch angeregt und verweilten noch ein wenig an den liebevoll gedeckten Tischen.
Bei der Verabschiedung machte Sabine Kratzer noch auf die Initiativen -Alles hat seine Zeit! Advent ist im Dezember- und 7%fürkinder aufmerksam.
Das Frauenfrühstück endete mit einem gemeinsamen Lied musikalisch begleitet durch Bettina Brugmoser und Gudrun Machui.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt dem Familienpflegewerk in Landsberg zugute.