Informationen können manchmal doppelt weiterhelfen: So nutzen die Vorträge, die der Zweigverein (ZV) Lagerlechfeld des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) regelmäßig veranstaltet, nicht nur den Zuhörern. Der Gelderlös kommt auch noch vielen anderen Menschen in Augsburg Stadt und Land zugute. 550 Euro hat nun der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Augsburg empfangen. Der Fachverband für Frauen ist Träger von 13 sozialen Einrichtungen mit insgesamt etwa 160 hauptamtlichen und 140 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Mehr als 17.000 Menschen im Jahr erhalten - unabhängig von Konfession, Alter und Nationalität - Unterstützung in Not- und Belastungssituationen.

 
Die beiden Frauenbund-Vorstandsmitglieder Sabine Kratzer und Ulrike Riedl überreichten die Spende in der SkF-Geschäftsstelle im Augsburger Domviertel. Wie dort zu erfahren war, stammt der Betrag aus einer Abendveranstaltung mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Andreas Magg, der über das Leben des Geistlichen und Begründers der „Ursberger Anstalten“, Dominikus Ringeisen, referierte, und aus einem regelmäßig stattfindenden und nach Angaben des Veranstalters inzwischen sehr beliebten Frauenfrühstück, bei dem die Konventoberin der Dillinger Franziskanerinnen Sr. Judith Harrer zum Thema „Clara von Assisi – Von der Kraft der Spiritualität unter Frauen“ sprach.

Bei der symbolischen Scheckübergabe zeigten sich Kratzer und Riedl sehr beeindruckt von der „vielfältigen und spannenden Arbeit“, die der SkF Augsburg leistet. SkF-Vorsitzende Gudrun Schubert und SkF-Geschäftsführerin Martina Kobriger, die die Spende entgegennahmen, schlugen vom KDFB-Engagement eine Brücke zur eigenen Verbandstätigkeit. Kobriger wörtlich: „Frauen nehmen in der Katholischen Kirche eine wichtige Position ein. Das verbindet den SkF mit dem Frauenbund. Wir packen es an.“

Erste Überlegungen, wie die 550 Euro verwendet werden sollen, gibt es bereits. Besonders viel Geld, so die beiden SkF-Repräsentantinnen, werde für den geplanten Umbau des Mädchenwohnheims benötigt. Finanzielle Engpässe gebe es aber auch immer wieder im Rahmen des verbandseigenen Wohnhilfeprojekts für von Obdachlosigkeit bedrohte Frauen. Dessen Verantwortliche nähmen jährlich, neben den 38 von der Stadt Augsburg zugeteilten und finanzierten ambulanten Fällen, weitere rund 400 Anfragen von Menschen entgegen, die dringend auf Hilfe und Unterstützung hoffen. „Immer gut investiert ist das Geld in der Reittherapie, die der SkF Augsburg traumatisierten Kindern und Jugendlichen ermöglicht, oder in den Dingen des täglichen Bedarfs, wie z. B. eine Waschmaschine. Sie gehören für die Menschen, die bei uns Hilfe suchen, keineswegs zum Alltag“, fügte Schubert hinzu.

Sozialdienst kath. Frauen (SkF)
Augsburg e.V.
Martina Kobriger, Geschäftsführerin
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