Teresa v. Avila, eine Frau mit persönlicher Note, humorvoll und selbstironisch ruft uns zu: „Tu Deinem Leib etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat darin zu wohnen!“

Der Frauenbund Lagerlechfeld hat wieder zum beliebten Frauenfrühstück in den Pfarrsaal St. Stephan in Untermeitingen eingeladen. 

KDFB-Teamleiterin Marion Richnow hieß die über 70 Gäste sowie Pater Thomas herzlich willkommen, desweiteren wies sie auf das Engagement des Katholischen Deutschen Frauenbundes beim 3. Rentenpunkt für Mütter und auf den Verkaufsstand des „Eine Welt Laden-Teams“ hin.

Ganz besonders bedankte sich Frau Richnow bei den zahlreichen Helferinnen des Frauenbunds Lagerlechfeld, die für ein buntes und reichhaltiges Verwöhn-Buffet gesorgt haben.

Nach einem gemeinsam gesprochenen Gebet hatten die Gäste Zeit nach Herzenslust zu schlemmen und in gemütlicher Runde sich mit anderen Frauen auszutauschen.

Anschließend referierte Frau Theresia Zettler, Gemeindereferentin aus Bobingen zum Thema „Teresa von Avila – Genie der Freundschaft“.

Die Referentin erzählte, das besondere an Teresa von Avila ist die „Kombi“, sie war zutiefst fromm und spirituell und zugleich absolut bodenständig und alltagstauglich.
Teresa strebte nach großen Idealen, aber nicht um jeden Preis. Sie lebte Gelassenheit vor und verkündete keine unerreichbaren Ziele, Disziplin und zugleich Menschlichkeit waren ihr besonders wichtig.

Sehr lebendig berichtete Frau Zettler von einer der bedeutendsten Frauen der Kirchengeschichte, Teresa von Avila, die große Mystikerin und Meisterin der Psychologie war eine einmalige und doch menschlich anziehende Persönlichkeit. Immer wieder wurden die anwesenden Frauen aufgerufen ihr eigenes Leben, im Hinblick auf die große Heilige, zu reflektieren, ihre Situation in der Familie und in der Gesellschaft anzuschauen.
Frau Theresia Zettler schilderte an vielen Beispielen die Lebensfreude und Glaubenskraft dieser selbstbewussten Frau, die allen Autoritäten ihrer Zeit erhobenen Hauptes gegenübertrat und brachte die anwesenden Gäste mit ihren humorvollen Darstellungen immer wieder zum Lachen.

Unzähliges gäbe es über Teresa von Avila zu sagen, Zitate wie „Wenn fasten, dann fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn“ oder „Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.“ und doch reicht ein Satz „Gott allein genügt“.

Abschließend hörten die Teilnehmerinnen das meditative Lied "Nada te turbe - Nichts soll Dich ängstigen“ der Teresa von Ávila, gestärkt und ermutigt sprachen die Anwesenden gemeinsam den Schlussegen.

Am Ende wurde Frau Theresia Zettler mit reichlich Applaus sowie einem herzlichen Dankeschön und einem Präsent für diesen gelungenen Vortrag von KDFB-Teamleiterin Marion Richnow verabschiedet.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Gästen und Frauenbundfrauen die das diesjährige Frauenfrühstück unterstützt haben, der Erlös dieser Veranstaltung kommt wieder einer sozialen Einrichtung zugute.

Ulrike Riedl 04/16