Von B wie Bibel und Berufung; über F wie Frauen und Farben; bis hin zu H wie Heute und Handtaschen enthielt dieser Vormittag viel Spirituelles und Tiefsinniges, Lustiges und Inspirierendes.

Knapp siebzig Frauen aller Altersgruppen sind der Einladung des Katholischen Frauenbundes Lagerlechfeld zum traditionellen Frauenfrühstück ins Pfarrheim St. Stephan in Untermeitingen gefolgt. 

Bei der Begrüßung wies KDFB-Ansprechpartnerin Marion Richnow auf den Equal Pay Day hin, der auf die noch immer bestehende Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam macht. Interessierte Frauen konnten sich eine rote EPD-Tasche mitnehmen. Für den KDFB ist die Forderung und das Engagement für Entgeltgleichheit ein fester Bestandteil seiner Arbeit.

Nach einem gemeinsam gesprochenen Gebet wurde ausgiebig vom leckeren und vielfältigen Frühstücksbuffet geschlemmt und an den liebevoll gedeckten Tischen sich rege ausgetauscht.

Anschließend referierte Frau Theresia Zettler, die als Gemeindereferentin und Pfarrhausfrau in Bobingen tätig ist, zum Thema „Einzigartig – Glauben und Leben mit allen Sinnen“.

Zu Beginn sollten sich die anwesenden Frauen die Frage stellen „Wer bin ich (wirklich)?“. Auf diese Frage bekommen wir im Laufe unseres Lebens viele Antworten, die sicher gut gemeint, aber nicht unbedingt hilfreich sind. Entscheidend ist vielmehr die Antwort aus dem Glauben heraus. Jede sei ein Kind Gottes, daher die Ermutigung der Referentin den eigenen Tauftag zu recherchieren, und ihn jede Woche, jedes Jahr „Besonders sein lassen“.

   

Frau Zettler stellte die Frage: „Wie soll ich wissen, was Gott von mir will?“, „Im Hinschauen und Hinhören auf meine Gaben darf ich erleben, wie Gott mich ganzpersönlich anspricht“, oder wie es Kardinal John Henry Newman, sagt: „Ich bin berufen etwas zu tun oder zu sein wofür kein anderer berufen ist. Ich habe einen Platz in Gottes Plan auf Erden, den kein anderer hat. “ 

Abschließend bat die Referentin nicht zu vergessen: “Es darf Freude machen, seine Berufung zu leben und dies eben mit allen Sinnen. So kann es mitunter wunderbar befreiend sein wenn eine sich traut das zu machen, was sie schon immer mal machen wollte. 

Mit viel Applaus und einem Geschenk für diesen sehr humorvollen und inspirierenden Vortrag wurde Frau Theresia Zettler verabschiedet.

Die Organisatorinnen des Frauenfrühstücks erhielten zahlreiche begeisterte Rückmeldungen!

Ein Vergelt´s Gott allen Frauenbundfrauen für ihre Mitarbeit und Mithilfe und allen Besucherinnen für Ihre Unterstützung, der Erlös dieser Veranstaltung kommt wie immer einer sozialen Einrichtung zugute.